Benachteiligte Personengruppen am Arbeitsmarkt brauchen eine gezielte Förderung

Veröffentlicht am 13.12.2013 in Landtagsfraktion

Mit einem SPD-Antrag zu besseren Hilfen für arbeitsmarktferne Personen hat sich der Ausschuss für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren in seiner Sitzung am Donnerstag, 5. Dezember 2013, beschäftigt.

Der Baustein 1 des Landesprogramms (Passiv-Aktiv-Tausch) ziele darauf ab, Langzeitarbeitslose, deren Arbeitsmarktferne durch mehrere Vermittlungshemmnisse und mindestens dreijährige Arbeitslosigkeit gekennzeichnet sei, in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu integrieren. Dabei ist im Besonderen die intensive sozialpädagogische Betreuung ist längerfristig angelegt, zudem ist die Auslastung von 82 Prozent der 562 zur Verfügung stehenden Plätze ist als großer Erfolg zu werten. Hierbei ist auch der Anteil der in der Privatwirtschaft belegten Plätze mit einer Quote von 53 Prozent bemerkenswert. 40 von 44 Stadt- und Landkreisen hätten sich für die Teilnahme an diesem Baustein entschieden.

Der 2.Baustein beinhaltet hingegen Programme im Bereich der Ausbildung für Benachteiligte/assistierte Ausbildung und Teilzeitausbildung. An den insgesamt 17 Projekten nähmen bis Ende 2014 über 6.000 Personen teil. Im Baustein 3 (Nachhaltigkeit der Integration in den Arbeitsmarkt) werde die sozialpädagogische Betreuung von Langzeitarbeitslosen auch nach Aufnahme einer Beschäftigung weitergeführt, um eine nachhaltige Integration zu sichern. Fünf Projekte würden gefördert, die Teilnehmerzahl belaufe sich auf zirka 2.500.

In Zusammenhang mit dem Baustein 4 (Arbeitslosenberatungszentren) hat es eine Auftaktveranstaltung mit den Projektteilnehmern der zwölf Modellstandorte gegeben.Die Umsetzung des Bausteins 5 (Arbeit und Gesundheit) sei im 3. Quartal 2013 mit neun Projekten und einer Teilnehmerzahl von mehr als 900 Personen gestartet.

 
 

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