09.06.2018 in Aktuelles von Der SPD-Kreisverband Heilbronn-Land

SPD im Landkreis Heilbronn schlägt Alarm und fordert Wohnungsgipfel

 
Foto: SPD Baden-Württemberg

„Wir müssen handeln: Die Menschen finden kaum mehr bezahlbaren Wohnraum im Speckgürtel rund um das Ballungszentrum Heilbronn“

Das Maßnahmen- und Forderungspapier des SPD Kreisverbands Heilbronn-Land finden Sie hier

Bezahlbaren Wohnraum in der Region Heilbronn zu finden, ist für viele Menschen in den letzten Jahren ein immer größeres Problem geworden. Deshalb fordert die SPD im Landkreis Heilbronn jetzt einen Wohnungsgipfel zwischen Landkreis Heilbronn, Kommunen im Landkreis, Stadt Heilbronn und weiteren Interessenvertretern für bezahlbaren Wohnungsbau. Der Kreisvorsitzende Markus Herrera Torrez erläutert: „Die Frage nach bezahlbarem Wohnraum ist längst auch in der Region Heilbronn angekommen. Nicht nur im Raum Stuttgart oder Tübingen finden die Menschen keinen günstigen Wohnraum mehr. Auch die Region Heilbronn ist hiervon mittlerweile massiv betroffen. Wenn wir eine weitere soziale Schieflage verhindern wollen, besteht dringender Handlungsbedarf!“

 

 

11.08.2017 in Aktuelles von Rainer Hinderer - Ihr Landtagsabgeordneter für Heilbronn, Flein, Leingarten, Nordheim und Talheim

Landtagsabgeordneter Hinderer vor Ort im Salz

 

Der Heilbronner Landtagsabgeordnete Rainer Hinderer nutzt die sitzungsfreie Zeit für Praxistage, die ihn in diesem Jahr 200 Meter tief unter seinen Wahlkreis führten. Ein Praktikum bei der Südwestsalz AG (SWS AG) brachte dem Abgeordneten den wertvollen Heilbronner Bodenschatz und die Arbeit der Bergleute unter und über Tage näher.

„Während Landschaft und Weinbau den Menschen jeden Tag die Schönheit unserer Region vor Augen führen, ist der reiche Schatz, der 200 Meter unter der Oberfläche seit Jahrmillionen schlummert, nicht so recht im Bewusstsein vieler Heilbronner“, so Hinderer. Der Landtagsabgeordnete verschaffte sich selbst einen praxisnahen Eindruck vom Salzabbau unter Tage, über die Aufbereitung bis hin zur Verladung des wertvollen Gutes. Den Auftakt der Sommerpause nutzt der Abgeordnete regelmäßig für ein betriebliches Praktikum. Nach Pflegeberufen, der Ausbildung im Handwerk und der Arbeit mit Flüchtlingen war in diesem Jahr die Arbeit unter und über Tage angesagt. „Das Thema lag auf der Hand“, so Hinderer, „weil ich ja auch seit einem knappen Jahr Mitglied des Aufsichtsrats der SWS AG bin.“

Seitens der SWS AG wurde für den Abgeordneten ein interessantes Praktikumsprogramm zusammengestellt; je zwei Tage in der Frühschicht in Heilbronn und Bad Friedrichshall. Am ersten Tag stand die Salzaufbereitung, ein Besuch im Labor und die Weiterverarbeitung auf dem Programm. Einblicke gab es in die Bedienung der nagelneuen Kleingebindeanlage. Nach einem Sicherheitstraining durfte der Abgeordnete eine Probefahrt mit dem Radlader machen und bei der Waggonverladung mithelfen.

Am zweiten Tag ging die Seilfahrt unter Tage. Nach der Besichtigung der Untertageaufbereitung und des Abbaus mit Sprenglochbohrung und der schneidenden Gewinnung mit dem Continous-Miner folgte die Mitarbeit in der Wetterkolonne, die unter Tage für die Frischluftzufuhr zuständig ist. Beim Verlegen von Wetterrohren, den „Lutten“, und Kabelverbindungen an der Streckendecke war der körperliche Einsatz des Abgeordneten gefragt.

Weiter ging es am nächsten Tag mit der Seilfahrt in Bad Friedrichshall-Kochendorf. Unter Tage wurden die Einlagerungsbereiche und die Untertagedeponie in Heilbronn befahren; über Tage folgte die Mitarbeit in der Entsorgungsanlage. „Die Verfüllung mit Schüttgut und die Einlagerung belasteter Stoffe zumeist in den sogenannten Big-Bags ist mittlerweile ein wichtiges Standbein der SWS AG“, so Hinderer: „und gut für Baden-Württemberg, dass wir einen so geeigneten Standort für eine Untertagedeponie haben.“

Am vierten Tag stand die Saline Bad-Friedrichshall auf dem Programm. Im dortigen betriebseigenen Kraftwerk wird gerade eine neue Großturbine eingebaut. Geplant ist, dass von dort demnächst auch der Strom unter Tage an den Standort in Heilbronn geliefert wird – „ein Beitrag des Unternehmens zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nachhaltigkeit“, so Hinderer. Bei der praktischen Arbeit in der Saline erfuhr der Abgeordnete allerhand über die Komplexität bei der Produktion von Siedesalz, das insbesondere als Speise- und Pharmasalz vertrieben wird.

 

Hinderer führte auch ein Gespräch mit dem Betriebsrat der SWS AG: die Dynamik der technischen Prozesse und die Digitalisierung unter und über Tage verändert die Arbeitswelt der Bergleute. Fachkräfte sind schwierig zu finden. Hinderer begrüßt es, dass das Unternehmen wieder verstärkt in die Ausbildung einsteigt und nicht nur Bergleute, sondern eine Vielzahl interessanter technischer und kaufmännischer Berufe im Unternehmen ausgebildet werden. Zum Abschluss der Praxistage traf sich der Abgeordnete mit den Vorständen der SWS AG, Ulrich Fluck und Wolfgang Rüther. Man war sich einig, dass der Salzabbau ein Aushängeschild für Heilbronn ist und Bergbau, Saline, der Entsorgungsbereich mit allen Standorten des Werkes auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der Unternehmensentwicklung spielen sollen. Nach vier interessanten und arbeitsintensiven Tagen fiel das Fazit des Landtagabgeordneten durchweg positiv aus: „ich bin sehr beeindruckt und kann meinen Kollegen nur empfehlen, den feinen Anzug mal mit dem „Blaumann“, der in meinem Fall weiß war, zu tauschen und sich regelmäßig einen vertieften Einblick in die betriebliche Arbeitswelt zu verschaffen“.       

 

23.11.2015 in Aktuelles von Rainer Hinderer - Ihr Landtagsabgeordneter für Heilbronn, Flein, Leingarten, Nordheim und Talheim

Hinter den Kulissen des Wissenschafts- und Technologiezentrums

 

Weithin sichtbar ist das neuste Bauwerk im Wissenschafts- und Technologiepark in Heilbronn – das WTZ III. Auf Einladung von Rainer Hinderer MdL besichtigten interessierte Bürgerinnen und Bürger den Turm mit dem orangefarbenen W auf dem Dach.

Bernd Billek, Zuständiger für das Gewerbemanagement der Stadtsiedlung, führte die Besuchergruppe durch das beeindruckende Bauwerk. Das 16-geschossige Gebäude beheimatet junge Hightech-Unternehmen und bildet das Herzstück des Zukunftsparks Wohlgelegen.  Dieses Leuchtturmprojekt für ganz Baden-Württemberg wurde aus EFRE-Mitteln der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg im Umfang von 9,2 Millionen Euro gefördert. „Gut investiertes Geld“ wie Rainer Hinderer MdL meint. Denn so wird in Heilbronn jungen aufstrebenden Unternehmen Raum gegeben.

Neben weiteren Büroräumen, Tagungsmöglichkeiten und Videokonferenzräumen bietet das WTZ III auch kulinarisch einiges. Neben dem Restaurant KULT im Erdgeschoss, in dem ein Mittagstisch angeboten wird, befindet sich in der Turmspitze das Restaurant Magnifico.

„Mit dem WTZ III wird deutlich, welch enormes Potenzial Heilbronn bietet um jungen Hightech-Unternehmen eine Heimat zu geben“ freut sich Rainer Hinderer am Ende der Besichtigung.

 

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