Land meldet A 6 beim Bund zum Ausbau an

Veröffentlicht am 01.10.2013 in Bundespolitik

Die nun vorliegende Anmeldeliste der Landesregierung für den Bundesverkehrswegeplan ist aus Sicht des Heilbronner SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Hinderer das Ergebnis eines landesweit zugrunde gelegten fachlichen Konzeptes mit einem sehr breiten Beteiligungsprozess. Dazu zählten vier Regional-konferenzen, die es so bei früheren Anmeldungen Baden-Württembergs für den Bundesverkehrswegeplan nicht gegeben hat.

„Mit der Anmeldung stärkt das Land einerseits die hoch belasteten transeuropäischen Autobahn-Achsen (A 5, A 6, A 8) und andererseits besonders hochbelastete Strecken im Land“, erklärt Rainer Hinderer das Gesamtkonzept. Gerade der Ausbau der A 6 bis zur bayrischen Landesgrenze ist hierbei für den Heilbronner wichtig. „Das Thema wird in der Region bereits lange diskutiert und nun liegt der Ball im Feld des Bundes. Die endgültige Entscheidung, wann die A 6 nun endlich ausgebaut wird, liegt in Berlin“ macht er deutlich.

Angemeldet werden von Baden-Württemberg beim Bund rund 160 Maßnahmen mit einem voraussichtlichen Finanzvolumen von gut 11 Mrd. Euro. Das stellt nach Ansicht der SPD im Landtag den realistischen Bedarf dar. Die SPD fordert nun den Bund auf, die finanzielle Mittelbereitstellung für den Bundesfernstraßenbau in Baden-Württemberg bedarfsgerecht zu erhöhen, da hier die Belastung auf den Straßen seit Jahren größer ist als anderswo in Deutschland.

Das Verkehrsministerium werde nun in einem nächsten Schritt die gemeldeten Maßnahmen nach Ihrer Dringlichkeit ordnen, um gegenüber dem Bund die Schwerpunkte aus Sicht des Landes zu definieren.

 
 

Homepage Rainer Hinderer - Ihr Landtagsabgeordneter für Heilbronn, Flein, Leingarten, Nordheim und Talheim

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