02.05.2018 in Landespolitik von Rainer Hinderer

Wie kann es mit der Ganztagsschule vorangehen?

 

Die Ganztagesschule ist bereits seit 2014, damals durch die grün-rote Landesregierung, im Schulgesetz verankert. Damit holte man eine Entwicklung auch in Baden-Württemberg nach, der sich die CDU seit Jahren verweigert hatte. Auch wenn dieser erste Schritt getan wurde, so muss nun der lange Weg zu mehr Qualität und Gerechtigkeit im Bildungssystem fortgesetzt werden.

In der Öffentlichkeit wird der Begriff Ganztagesschule immer noch undifferenziert benutzt. Viele Schulen, die am Nachmittag zum Beispiel AGs oder Betreuungsangebote für den Nachmittag bieten, werden als Ganztagesschule bezeichnet, ohne dies wirklich zu sein. Ganztagesschule ist jedoch mehr als nur Betreuung. Sie ermöglichen den Schülern bessere individuelle Förderung und vielseitigere Lernchancen, indem neue Erfahrungswelten in den Schulalltag eingebunden werden. Schulträger können heute wählen zwischen gebundenen Angeboten, bei denen alle Schüler am Ganztagesbetrieb teilnehmen und offenen Ganztagesschulen, in denen dies nur ein Teil der Kinder tut. Die Qualität der verschiedensten Angebote muss jedoch nachhaltig gesteigert werden.

 

23.04.2018 in Landespolitik von Rainer Hinderer

8-Punkte-Plan für starke Grundschulen

 

Angesichts neuer Herausforderungen, wie sinkenden Schülerleistungen, Integration junger Geflüchteter, Inklusion und steigenden Geburtenraten besteht an den Grundschulen im Land akuter Handlungsbedarf. Die SPD fordert die Regierung in einem 8-Punkte-Plan nun zum Handeln auf.

  1. Die Unterrichtsversorgung muss sichergestellt werden. Die angekündigten Stellenstreichungen müssen vor diesem Hintergrund verhindert werden. Angesichts der vollen Kassen des Landes ist der weitere geplante Abbau auch in den nächsten Jahren nicht nachvollziehbar. Vielmehr müssen, um die Lehrerversorgung auch in Zukunft sicher stellen zu können, die Studienkapazitäten an den Hochschulen ausgebaut werden um den prognostizierten Bedarf an neuen Grundschullehrern zu erreichen und neuen Aufgaben, wie beispielsweise dem Ethikunterricht in der Grundschule nachzukommen.
  2. Für den Bereich der frühkindlichen Bildung und der Grundschule muss eine Enquete-Kommission eingesetzt werden, die der Frage nachgehen soll, wie der perfekte Start in eine Bildungskarriere gelingen kann. Sie soll Maßnahmen formulieren um die wichtigsten bildungspolitischen Fragen, wie Bildungsungleichheit oder bestmögliche Förderung, zu klären.
  3. Die Grundschulen müssen mittelfristig 8 Poolstunden erhalten um die individuelle Förderung der Kinder zu verbessern.
  4. Es muss ein landesweites Leseförderprogramm aufgelegt werden, das beispielweise dem Programm „Lesen macht stark“ aus Schleswig-Holstein folgen könnte, was die Landesregierung im letzten Jahr noch kategorisch abgelehnt hatte.
  5. Die Stundenzahlen der Vorbereitungsklassen müssen erhöht werde. Entgegen dieser notwendigen Maßnahme um Kinder ohne Deutschkenntnisse möglichst rasch zu integrieren, kürzte das Kultusministerium im letzten Jahr die Stundenzahl von 18 auf 12 Stunden, was eine Integration zunehmend erschwerte.
  6. Rhythmisierte Ganztagesschulen müssen gefördert werden. Abwechslung zwischen Lern- und Entspannungsphasen sind pädagogisch dringend notwendig und müssen daher durch das Konzept der rhythmisierten Ganztagesschule besser umgesetzt werden. Die Einführung der Ganztagesschulen macht aber vor Ort nur in Zusammenarbeit mit Schülern, Lehrern und Eltern Sinn.
  7. Die Lehramtsstudiengänge müssen evaluiert werden und die Besoldungsanpassung auf A13 und damit das Niveau der Sekundarschulen geprüft werden.
  8. Die Schulleitungen müssen gestärkt werden. Bei immer weiterwachsenden Aufgaben, vor allem durch Ganztagesbetrieb, müssen die Schulleitungen entlastet werden. Daher muss die Entlastungsstundenzahl verdoppelt und ab 150 Schülern die Einrichtung einer Koordinationsstelle für Verwaltungsaufgaben ermöglicht werden. Durch Budgetlösungen könnte den Schulleitungen die finanzielle Durchführung des Betriebs erleichtert werden.

Mit diesen acht Punkten könnte das Land den Grundschulen wirklich nachhaltig helfen und die großen Herausforderungen vor denen diese Schulart steht, lösen helfen. Eine möglichst rasche Umsetzung wäre für eine gelingen der Bildungsmodernisierung im Land entscheidend.

Den gesamten Plan finden Sie unter: https://www.spd-landtag-bw.de/8-punkte-plan-fuer-starke-grundschulen/

 

 

02.02.2018 in Landespolitik von Rainer Hinderer

Rettungsdienste insgesamt gut aufgestellt!

 
Quelle: pixabay.de

Im Rahmen einer Aktuellen Debatte zum Rettungsdienst hat sich Rainer Hinderer im Landtag für einen ganzheitlichen Blick auf die Rettungskette ausgesprochen. „Auch wenn es bei den Hilfsfristen noch Luft nach oben gibt, sind unsere Rettungsdienste insgesamt gut aufgestellt“, stellt Rainer Hinderer für die SPD-Landtagsfraktion fest.

„Wir müssen die gesamte Rettungskette in den Fokus nehmen - nur so kommen wir zu einer noch besseren Notfallversorgung.“ Klar ist für Rainer Hinderer aber auch: „Die Rettungskräfte leisten hervorragende Arbeit. Dafür gilt ihnen unser Dank.“

Entscheidend ist für Rainer Hinderer nicht nur die Zeit, in der ein Rettungswagen oder ein Notarzt vor Ort sind, sondern zum Beispiel auch, dass sehr schnell eine Erstversorgung durch Ersthelfer oder die Helfer-vor-Ort erfolgt, die Zeit, die man zum am besten geeigneten Krankenhaus und dort für die Übergabe des Patienten braucht. Mit der Novellierung des Rettungsdienstgesetztes im Jahr 2015 hat die damalige grün-rote Regierung den Grundstein dafür gelegt, dass die gesamte Rettungskette in Augenschein genommen wird. „Mit der Schaffung der „Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst“ (SQR-BW) haben wir jetzt die nötige Datengrundlage, um das Rettungswesen weiter zu verbessern. Hier erwarten wir die Vorschläge der Regierung.“

Im Bericht des SWR über den Rettungsdienst in Baden-Württemberg wurde der Vorwurf erhoben, dass Rettungswagen für Krankentransporte verwendet werden, da Notfälle  höher abgerechnet werden können als Krankentransporte. „Hier muss für eine auskömmliche Vergütung von Krankentransporten seitens der Krankenkassen gesorgt werden. Rettungswagen dürfen nicht zweckentfremdet werden. Sie müssen im Notfall zur Verfügung stehen.

Mit dem Ausbau der integrierten Leitstellen, dem Ausbau der Rettungswachenstruktur, der Erhöhung der Fahrzeuge und der neu geschaffenen Notfallsanitäterausbildung hat sich im Rettungswesen schon qualitativ viel getan. „Nun gilt es, die von der SQR-BW erhobenen Daten auszuwerten und an den entsprechenden Stellen nachzubessern.“

Die gesamte Rede finden Sie unter: http://www.landtag-bw.de/home/mediathek/videos/2018/20180131sitzung0531.html?t=0#

 

News

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